Hausrat

Der Hausrat braucht in der Trennungszeit noch nicht endgültig geteilt werden. Wichtig ist zunächst, dass jeder die Hausratsgegenstände behält oder bekommt, um seinen Haushalt zu führen, dabei gilt es natürlich zu berücksichtigen, bei wem die gemeinsamen Kinder verbleiben.

Oft kommt derjenige, der auszieht, zunächst vorübergehend irgendwo unter, sodass erst im weiteren Verlauf der Trennung die Hausratsteilung erfolgt. Jeder sollte jedoch bedenken, dass die Einrichtung eines neuen Hausstandes viel Geld kostet und sollte daher nicht unüberlegt auf Hausratsgegenstände von vornherein verzichten. Bei der Trennung geht der gesetzliche Anspruch auf die Sachen an sich (Möbel, Bettzeug, Geschirr usw) und nicht auf eine Ausgleichszahlung in Geld.

Anlässlich der Scheidung sollte dann aber eine endgültige Regelung über den Hausrat getroffen werden. Können sich die Eheleute nicht einigen, kann das Gericht - aber nur auf Antrag - entscheiden. Dabei werden dann auch die Eigentumsverhältnisse an den Gegenständen berücksichtigt.

Hausrat aufteilen

Bei der Hausratsteilung ist z.B oft zu klären, ob

  • das Auto zum Hausrat oder zum Vermögen gehört
  • ein Ausgleich in Geld erfolgen muss bei mitgenommenen oder behaltenen Möbeln
  • wertvolle Gegenstände (antike Möbel, Bilder) auch zum Hausrat gehören

Eine gute Grundlage für die Teilung des Hausrats stellen Auflistungen der einzelnen Gegenstände dar und u.U. auch Fotos zu Beweiszwecken.